Schnorchelmasken werden zu Beatmungshilfe

In Norditalien werden seit heute (30.3.2020) Schnorchelmasken, die ohnedies luftdicht am Gesicht anliegen, als Beatmungsmaske für Corona-PatientInnen verwendet. Dort, wo der Schnorchel aus der Maske herausragt, wird ein Ventil montiert, an das ein Schlauch mit der Sauerstoffzufuhr angeschlossen werden kann. Das Ventil kommt aus dem 3-D-Drucker. Die Innovation wurde binnen weniger Tage in Zusammenarbeit des französischen Sportartikelherstellers Decathlon und des italienischen Innovationsunternehmens Insinnova realisiert. Es wird betont, dass es sich dabei um eine Notlösung handelt, die aufgrund der Dringlichkeit auch nicht zertifiziert ist. Trotzdem wird die Idee weiterentwickelt. Pläne und technischen Details der Maske wurden zur Adaption für medizinische Zwecke weitergegeben.

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