Medizinprodukte löst Autoproduktion ab

Die Auto- und Zulieferindustrie haben ihre Produktion recht schnell umgestellt. Weil derzeit sowieso niemand ein Auto kauft, werden statt Autoteilen vielerorts Atemschutzmasken oder Beatmungsgeräte produziert: Der niederbayerische Automobilzulieferer Zettl zum Beispiel stellt normalerweise Sitzbezüge und Türverkleidungen her. Binnen kürzester Zeit wurden die 3-D-Drucker im Werk auf Schutzmasken umgestellt. Das eingenähte Vlies kommt auch aus Bayern. Damit wird die Lieferkette kurz gehalten. Die Kapazitäten seien ausgeschöpft.
Auch der Unterwäschenhersteller Triumph hat sich mit einem Autozulieferer (Mahle) zusammengeschlossen und näht nun Atemschutzmasken. Bekannte Automarken wie Ford, VW, General Motors, oder Tesla prüfen derzeit ihre Möglichkeit in der Massenproduktion von Medizinprodukten.

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